🛵🩼💃 My way …. Unfall – OP – Reha – Stand der Dinge Tag 16 – 🎤📷💪

Wohin wollte ich nochmal gehen? Ah ja. Jetzt ja. Zum Stationszimmer …🤡 Oh Gott – warum denn diesmal. Ach, das ist schnell erklärt. Zum Ende jeder Reha gibt es wohl (hab ich mir sagen lassen …) eine Abschlußuntersuchung samt Gespräch! Und wer hat keinen Termin in seinem Therapieplan dafür gefunden? Richtig. Ich…🤡 Es ist aber auch iwie der Wurm drin, oder? Der Empfang seitens der Schwestern war von 😊 bis 😡… War ja auch noch früh am morgen ….Long Story short: Das Universum schickte denn auch den Stationsarzt direkt vorbei, der sich diesen Fauxpas ebenfalls gar nicht erklären konnte, sich allerdings direkt zum Terminkalender begab und so sehen wir beide uns morgen um 11.30 Uhr. (Mittagessen wird deutlich überschätzt – das werde ich dann wohl skippen …)

Erdung, Ergometer und heute eben ein Mittagessen – zack, Sonntag vormittag vorbei. Aber nicht ohne Mitglied im Fitnessstudio meiner Wahl zu werden. Gerade so fußläufig zu erreichen – dann hätte ich das Training auch schon gemacht. Mit Sauna und Les Mills Kursen. Wahrscheinlich ist die Herausforderung in den nächsten 2 Monaten, genau diese Kurse nicht zu besuchen. 😜 Deswegen werde ich mir morgen vom Stationsarzt (oha, ob das wohl gut geht?!?) eine Nachsorge-Verordnung ausstellen lassen. Dann kann ich mich selbst und ein paar Gewichte  ein Mal pro Woche unter Aufsicht bewegen … Und mich vermutlich ausbremsen lassen. Und den Rest der Woche in der Fitness-Studio-Atmosphäre “ordentlich” trainieren gehen. 💪 Den Check, ob es ein nahegelegenes Schwimmbad gibt, hab ich auch gemacht. Check, ja. Gibt es! 🏊‍♀️ … muss ich dann nur auch noch tun …

A propos tun: Ich habs getan…. Ein Eiskaffee – siehe Beweisfoto…. 📷 So lecker …😋

Ach ja: Und dann hab ich noch beschlossen, zur Expo zu fahren!  Ich kann ja nicht – nachdem ich 5 Jahre auf der Bühne stand – gar nicht fahren, oder? Keine Expo ist keine Lösung – ergo München – ich komme!

Das Geschenk vom Universum?

Eindeutig die lieben Menschen, mit denen ich den Tag – nicht nur, aber eben auch – heute verbracht habe. Ich hab schon gesagt, ich habe hier in den 17 Tagen mit mehr Menschen locker näheren und wertschätzenderen, emphatischeren und einfach pflegeleichten und wohlgesonnenen Umgang gehabt als in den letzten 8 Jahren. Also privat.

In diesen 8 Jahren – bedingt durch die häufigen Ortswechsel – war ich völlig inkognito unterwegs. Ich kannte ja kaum jemand und niemand kannte mich – das war normal – Großstadt eben. Komplett das Gegenteil des Kleinstadt-Charmes, denn in Warstein, meiner Ursprungs-Heimat, war ich quasi der “bunte Hund” und konnte kaum einkaufen gehen, ohne dass nicht mein Einkaufswagen seziert wurde. Mehrfachst… Mit Argusaugen… Kannste Dir vorstellen, oder? …Und dann eben die Ortswechsel. Grüßen und gegrüßt werden war zur Ausnahme geworden. Ich weiss noch, dass ich eines Samstags in Buxtehude auf dem Markt war und mich Jemand mit “Hallo Moni.” ansprach. Ich war total perplex. Hä? Kennt mich hier irgendwer? Und tatsächlich! War das der Mann einer mir bekannten Apothekerin, der ebenfalls einkaufen war. Krasse Situationswechsel also. Und hier geh ich ins Städtchen und treffe unterwegs so viele bekannte Gesichter. Stehen bleiben. Plauschen. Gemeinsam weiter zockeln. Oder sagen, bis später. Oder schon zusammen losgehen. Einfach weil es schön ist und gut tut. Davon bitte mehr liebes Universum.  Das habe ich auch mit “meinen Mädels” geteilt. Dass ich ihre Gesellschaft sehr sehr schätze und vermissen werde. Darf ja auch mal gesagt werden, richtig?

Dankbar für diese wunderbaren Kontakte und eben diese Erfahrung,

Moni 

🎤📷💪

PS: Wem willst Du heute, morgen oder einfach ganz bald mal sagen, Dass Du seine oder ihre Gesellschaft sehr vermissen würdest? Einfach weil Du es kannst und weil wir Menschen aus lauter Gewohnheit dazu tendieren, so selten Worte darüber zu verlieren?