🛵🩼💃 My way …. Unfall – OP – Reha – Stand der Dinge Tag 18 – 💞🎒💚
Sodele – Da sitz ich nun wieder in meinem Schaukelstuhl. Und wage einen Rückblick auf die Zeit der Reha. Nicht nur auf die Zeit. Auch auf den Ort. Die Geschehnisse. All das, was passiert ist. All das, was wider Erwarten nicht passiert ist. Auf all die Begegnungen, die ich hatte. Machen durfte. Und musste. Geht’s Dir manchmal auch so, dass Dir so eine Zeit im Rückblick vorkommt wie ein Traum? Also um ganz ehrlich zu sein, bin ich gerade ziemlich froh, diesen Blog geschrieben zu haben. Einiges verschwamm schon wieder, anderes war schon komplett gelöscht. Und wieder anderes ist mit ein paar Tagen Abstand nicht mehr sooooo dramatisch. Nichts desto trotz erwähnenswert. (Yep – ich hab mir eben nochmal durchgelesen, was ich alles so geschrieben habe …😉)
Und so habe ich auch konsequenterweise heute noch einmal das Abschlussgespräch gesucht. Ein direktes Feedback gegeben. Aus persönlicher und aus beruflicher Sicht. Was sehr, sehr wertschätzend und auch sehr reflektiert mit direktem Willem zum Transfer in die Umsetzung genommen wurde. Danke dafür. Großes Kino, würd ich sagen. Einen gut ausgefüllten Feedbackbogen zum Abschied hinterlassen und den berühmt , berüchtigten Kummer-Brief-Kasten gefüllt. Mit Namen und Zimmernummer selbstverständlich. Was ich auch gemacht habe, ist mich beim Serviceteam zu bedanken, das uns Gehhilfen-Gesegneten Mahlzeit für Mahlzeit an den Tisch gebracht hat. Da haben sie echt Meter gemacht.. Danke – toller Service. Auch wenn’s manchmal gefühlt echt lang gedauert hat, bis der Hunger gestillt werden konnte. Meinen Trainingsball, der das Pedal zum Gasgeben und Bremsen so prima simuliert hat, habe ich heute dann sofort gegen die echten Pedale getauscht. Ging super. Und so war auch der Einkauf schnell erledigt! Yesss! (Einen Plan B wie ich am Freitag nach Hamburg kommen soll, hätte ich auch nicht gehabt ….)
Gestern und letztlich heute bis zur Abholung war ich “zerfludert”. Ich wär schon gern geblieben. (Ne, echt? Ja, wirklich.) Und nach Hause hatte ich “eigentlich” keine Lust. Mhhh. Eigenartig…. Da hab ich grad so eine schöne Wohnung, in der ich mich wohlfühlen kann. Und will nicht Heim? Mhhh. Da ist das “zerfludert”. Ich mag schon Komma aber. Aber es ist so schön mit den Mädels. Hin und her gerissen. Kennst Du das auch? Das eine nicht loslassen können/wollen und das andere nicht (also noch nicht) wollen. Und zack. Da war er wieder, der Mangel. Als mir das bewusst wurde (so ungefähr eine Stunde vor Berlin) konnte ich es switchen. Die wunderbare Zeit mitnehmen. Die schönen Begegnungen auch. Denn sie sind ja in mir gespeichert. Ich kann sie jederzeit aktivieren. Und wer sagt, dass wir uns nicht doch zum Weihnachtsmarkt treffen?!? Butter bei die Fische: Wo Mädels? (…nicht zwingend in die Kommentare – Scherz …🤡)
Was also bleibt, ist die Neugierde auf das, was kommt. Unbekannt ist es definitiv. Also hat es die besten Voraussetzungen gut, wenn nicht sogar brillant zu werden. So waren denn auch die Calls, die ich gerade hatte, von Leichtigkeit und ebensolcher Effizienz gekennzeichnet. Danke liebes Universum für die Fülle, aus der wir gerade schöpfen durften. Und genauso wird’s dann am Wochenende mit Modul 1 der Ausbildung weitergehen. (Spoiler an dieser Stelle: Der Blog wird dann pausieren. Dafür wird’s das ein oder andere Live auf Instagram geben. Auf monikaraulf_coaching und coachingpharmacist_monikaraulf). Daraus kannst Du ebenfalls ablesen, dass ich diesen Blog weiterführen werde. Nicht zwingend täglich. Aber immer dann, wenn sich etwas Teilenswertes ergibt. Da ich es liebe zu schreiben, mag ich Dir anbieten, Wünsche zu äußern. Zu Themen, die Dich interessieren. Zu denen Du gern etwas lesen möchtest. Vielleicht magst auch Du etwas teilen? Mit uns? Und wir beide sprechen darüber? Ich verschriftliche es dann für Dich – für uns? Was meinst Du? Wie klingt das für Dich? Gern in die Kommentare oder direkt an mich ( … also ohne über Los … auch ne, das ist ein anderes Spiel … über diese Blogseite zu gehen …)
Das Geschenk vom Universum?
Manchmal gehst Du Wege, die Dich zu einer Brücke führen. Über einen Fluss, der Dich von der anderen Seite trennt. Manchmal liegt die Brücke im Verborgenen. Manchmal ist der Weg echt weit… Manchmal ist der Rucksack, den Du trägst, einfach zu voll, um sie zu beschreiten – also falls Du sie denn erreicht hast…. Und Du darfst zuerst ein wenig Ballast loswerden. Alte Dinge von längst vergangenen Tagen, die Dich belasten und die zu schwer wiegen, dürfen weg. Dazu braucht es manchmal mehr, manchmal weniger Mut. A propos: Wusstest Du, dass in vielen Sprachen das Wort “Herz” “Mut” bedeutet? 💚 Courage im Englischen – coeur im Französischen – cors,cordis – die Lateiner klar im Vorteil … Und je mehr Du Dich Deinem “eigentlichen” Weg annäherst, umso stärker klopft Dein Herz. Mut? Hier komme ich! Herz, ich hab Dich gehört! Zukunft! Ja, bitte. Nach Hause. Ja, bitte. Home. Yesss.
Hör auf Dein Herz. Es verbindet. Es hat die Kraft, den Rucksack der Vergangenheit zu sortieren. Es ist Dein treuester Begleiter. Es ist Deine Heimat.
Moni
💞🎒💚
PS: Wie machst Du das? Auf Dein Herz hören? Und das Hirn, Dein ” monkey mind” kurz mal ausbremsen? Welche Strategie hast Du?
Oh ja, dieses Gefühl des nicht loslassen könnens, um Platz für etwas Neues zu machen! Kann es jemanden geben, der das nicht kennt? Ja: diejenigen, die nicht merken, dass sie auf ihrer eigenen Bremse stehen. Zu denen habe ich bis vor kurzem selbst noch gehört.
🤪 Danke für die Bilder der Bremse und die ein oder andere Brücke über die ich es bereits geschafft habe, die ja beide von Dir stammen. 🙏
Auch das auspacken des Rucksacks durfte ich mit Deiner Hilfe ja bereits starten 🎒.
Und Danke für das Mitnehmen auf Deine Rehareise. Auch sehr wertvoll.
Weiter alles Gute für Deine Genesung 🍀
Niuscha (gerade wieder vor einer Brücke stehend, denn da gibt es in unserem Leben ja unzählige von)